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Welches Werkzeug passt zu mir?

Lebensphasen, geführte Auswahl und typische Anwendungspfade durch die Finanzstruktur-Familie

Die Finanzstruktur-Familie umfasst mehrere Werkzeuge, die jeweils einen bestimmten Ausschnitt der privaten Finanzplanung abdecken. Diese Seite hilft bei der Entscheidung, mit welchem Werkzeug man am sinnvollsten beginnt — anhand der Lebensphase, anhand einer geführten Auswahl oder anhand typischer Anwendungspfade. Die Zuordnung dient als grobe Orientierung; die tatsächliche Eignung eines Programms hängt nicht vom Alter ab, sondern von der individuellen Lebenssituation. Konkrete Beispielabläufe sind unter Anwendungsbeispiele Schritt für Schritt durchgespielt.

1 · Lebensphasen im Überblick

Der Zeitstrahl zeigt für jedes Werkzeug die typische Hauptzielgruppe (kräftig dargestellt) und den erweiterten Anwendungsbereich, in dem das Werkzeug noch sinnvoll eingesetzt werden kann (transparent dargestellt). Überschneidungen sind gewollt: Welches Werkzeug konkret passt, hängt von der jeweiligen Lebenssituation ab, nicht allein vom Lebensalter.

Zeitstrahl der Werkzeuge nach Lebensalter Horizontaler Zeitstrahl von 15 bis 85 Jahren mit sieben Spuren — Starter, Starter Plus, Vermögensplanung, Altersvorsorge, Rentenradar, Rentenweiche und Wohnweiche. 15 25 35 45 55 65 75 85 Berufseinstieg Aufbauphase / Familie Konsolidierung / Renteneintritt Entnahme­phase Starter Starter Plus Vermögensplanung Altersvorsorge Rentenradar Rentenweiche Wohnweiche
Hauptzielgruppe Erweiterter Anwendungsbereich

2 · Geführte Auswahl

Zwei Fragen genügen, um eine erste sinnvolle Tool-Folge vorzuschlagen. Die Auswahl ergibt keine Beratungsempfehlung im Rechtssinn — sie zeigt nur, welches Werkzeug oder welche Werkzeugfolge in der beschriebenen Situation am häufigsten den passenden Einstieg liefert.

Vorschlag

Sobald beide Fragen beantwortet sind, wird hier der passende Werkzeug-Pfad angezeigt.

3 · Typische Anwendungspfade

Die folgenden Wege zeigen, wie die Werkzeuge in der Praxis häufig hintereinandergeschaltet werden. Sie stellen keine zwingende Reihenfolge dar — jedes Werkzeug kann auch eigenständig genutzt werden.

Renteninformation mit bestehendem Vermögen

Wenn bereits Familie, Eigenheim, Anlageimmobilien oder mehrere Vorsorgeprodukte vorhanden sind, lohnt der direkte Weg in die Vollversion. Das Rentenradar liefert dabei die belastbaren Eingangswerte aus der Renteninformation.

Berufseinstieg: vom ersten Sparplan zur konkreteren Planung

Frühe Sondierung mit dem Starter; sobald die erste oder zweite Renteninformation eintrifft oder ein Riester-Vertrag oder Depot dazukommt, lohnt der Wechsel zum Starter Plus.

Rentenbeginn optimieren

Zunächst die belastbaren Eingangswerte aus der Renteninformation oder Rentenauskunft im Rentenradar ermitteln. Anschließend in der Rentenweiche die drei Wege gegenüberstellen — vorzeitig mit Abschlag, abschlagsfrei oder aufgeschoben mit Zuschlag — und mit der Break-even-Analyse auf Nettobasis das Lebensalter bestimmen, ab dem sich der spätere Beginn rechnerisch auszahlt.

Kauf oder Miete als Baustein der Altersvorsorge

Wer vor der Entscheidung zwischen Kauf und Miete einer selbstgenutzten Immobilie steht, vergleicht beide Wege in der Wohnweiche unter dem Prinzip der Cashflow-Parität. Die im Modul „Wohnen im Ruhestand" ausgewiesene kalkulatorische Wohnkostenersparnis lässt sich anschließend in das Schwesterwerkzeug Altersvorsorge übernehmen, das die vier Vorsorgewege unter identischen Annahmen vergleicht.

Zwei Werkzeuge eignen sich häufig auch eigenständig: Wer am Berufsanfang lediglich einen ersten Überblick wünscht, kommt mit dem Starter aus. Wer eine umfassende Familien- oder Selbstständigen-Situation mit Eigenheim, Anlageimmobilien und Stresstests planen möchte, beginnt direkt in der Vermögensplanung.
Konkrete Beispiele zu diesen Anwendungspfaden: Auf der Seite Anwendungsbeispiele sind drei typische Konstellationen durchgespielt — von der ersten Renteninformation eines Berufseinsteigers über die Gesamtplanung eines Single-Haushalts mit Eigenheim bis zur Frage des Renteneintrittszeitpunkts eines Ehepaars vor der Rente. Mit konkreten Eingaben pro Werkzeug und der Zuordnung der Druckberichte.
Lebensentscheidungen, durchgerechnet: Auf der Seite Modellfälle werden typische finanzielle Lebensentscheidungen als nachvollziehbare Rechenbeispiele dargestellt. Jeder Fall beschreibt eine konkrete Ausgangslage; der Leser schätzt zunächst selbst und sieht anschließend die mit der Vermögensplanung berechneten Ergebnisse — ergänzt um Screenshots und herunterladbare Beispieldateien zum Weiterrechnen.
Ein Lebensweg von Anfang bis Ende: Auf der Seite Musterleben sind acht typische Stationen einer fiktiven Person aufgereiht — vom Berufseinstieg mit Anfang zwanzig bis zur Entnahmephase mit siebzig. Zu jeder Station gehört das passende Werkzeug der Finanzstruktur-Familie und eine kurze Lebensgeschichte als Veranschaulichung.
Hinweis. Alle Programme stellen keine Steuer-, Rechts-, Anlage- oder Versicherungsberatung dar und ersetzen eine solche nicht. Die angezeigten Berechnungen, Befunde und Hinweise sind modellhafte Ergebnisse einer Software. Vor jeder steuerlichen, rechtlichen, anlage- oder versicherungsbezogenen Entscheidung ist eine individuelle Prüfung durch eine zugelassene Berufsperson (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, Anlageberater nach Wertpapierhandelsgesetz, Versicherungsvermittler nach § 34d Gewerbeordnung) erforderlich.