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Finanzstruktur Rentenradar

Zusatzwerkzeug · Renteninformation und Rentenauskunft auswerten

Version 2026.0.1 · Rechtsstand 2025 · Erstveröffentlichung

Modellhaftes Rechen- und Darstellungswerkzeug, das die jährliche Renteninformation und die Rentenauskunft der Deutschen Rentenversicherung in verständliche Kennzahlen übersetzt. Es zeigt, was von der gedruckten Bruttoprognose nach Abgaben, Steuer und Geldentwertung real übrig bleibt — und liefert Zahlen und Einordnungen, keine Empfehlungen.

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Worum es geht

Die jährliche Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung nennt Beträge, die auf den ersten Blick beruhigend wirken. Von der gedruckten Bruttozahl bleibt nach Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung, nach Einkommensteuer und nach Geldentwertung jedoch deutlich weniger übrig. Der Rentenradar rechnet diesen Weg Schritt für Schritt nach und übersetzt die Angaben aus Renteninformation und Rentenauskunft (§ 109 Sechstes Buch Sozialgesetzbuch) in belastbare Kennzahlen.

Übertragen werden nur wenige Zahlen aus dem Schreiben der Deutschen Rentenversicherung. Eine Schema-Abbildung zeigt mit nummerierten Markierungen, an welcher Stelle des Schreibens die benötigten Werte stehen. Wer das Werkzeug zunächst nur ausprobieren möchte, kann einen Musterfall über die Schaltfläche Beispieldaten laden einsetzen.

Was das Werkzeug zeigt

Im Mittelpunkt steht der Weg von der gedruckten Bruttorente bis zu dem, was real verfügbar bleibt. Darauf bauen die weiteren Kennzahlen auf.

Kernauswertung Wahrheits-Trichter Wasserfalldiagramm von der Bruttoprognose laut Schreiben über die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung und die geschätzte Einkommensteuer bis zur real verfügbaren Rente in heutiger Kaufkraft.
Bedarf Versorgungslücke und Sparrate Monatliche Lücke gegenüber dem unterstellten Bedarf im Ruhestand, das erforderliche Zusatzvermögen als Barwert sowie die monatliche Sparrate, mit der sich eine erkannte Lücke rechnerisch schließen ließe.
Anwartschaft Entgeltpunkte und Rentenwert Näherung der bislang erreichten Entgeltpunkte (Rentenpunkte) sowie der Wert der gesetzlichen Rente als Barwert der lebenslangen Zahlung und als grobe Vergleichsgröße in Gestalt eines Vier-Prozent-Äquivalents.
Szenarien Was-wäre-wenn Vorgezogener oder aufgeschobener Rentenbeginn mit Auf- und Abschlägen nach § 77 Sechstes Buch Sozialgesetzbuch, verändertes Einkommen, zusätzliche Sparrate und Einmalzahlung — mit Hebel-Analyse der wirksamsten Stellschraube.
Zwei Bedienmodi. Das Werkzeug bietet zwei jederzeit umschaltbare Ansichten. Der Einsteiger-Modus erfasst nur die Pflichtangaben aus der Renteninformation; alle übrigen Annahmen werden mit dokumentierten Standardwerten belegt und im Ergebnis offen ausgewiesen. Der Experten-Modus ergänzt eigene Eingaben — unter anderem Entgeltpunkte, Versicherungsjahre, Zusatzanwartschaften, Krankenversicherungsstatus und Elterneigenschaft — sowie den Druckreport und den Administrationsbereich mit Rechenparametern, Modellannahmen, Quellenverzeichnis und Selbsttest. Beide Modi nutzen dieselbe Rechen-Engine; einmal erfasste Eingaben bleiben beim Umschalten erhalten.

Was das Werkzeug leistet

Reale statt nomineller Rente Der Wahrheits-Trichter führt von der Bruttoprognose über Kranken- und Pflegeversicherung, Einkommensteuer und Kaufkraftverlust bis zur real verfügbaren Rente — jeder Abzug einzeln ausgewiesen.
Versorgungslücke im Klartext Gegenüberstellung von erwarteter Rente und unterstelltem Bedarf im Ruhestand (voreingestellt 80 % des heutigen Nettoeinkommens; die Bedarfsquote ist im Administrationsbereich änderbar).
Nachgelagerte Besteuerung Die Besteuerung der Rente wird über den nach dem Jahr des Rentenbeginns wachsenden Besteuerungsanteil abgebildet (§ 22 Nummer 1 Einkommensteuergesetz).
Kranken- und Pflegeversicherung Beiträge nach dem Regelfall der Krankenversicherung der Rentner; für freiwillig oder privat Versicherte sowie für die Elterneigenschaft in der Pflegeversicherung (§ 55 Elftes Buch Sozialgesetzbuch) stehen im Experten-Modus gesonderte Angaben bereit.
Stellschrauben durchspielen Vorgezogener oder aufgeschobener Rentenbeginn, verändertes künftiges Einkommen, zusätzliche Sparrate und Einmalzahlung zum Erwerb zusätzlicher Entgeltpunkte — das Ergebnis des Szenarios wird unmittelbar angezeigt.
Hebel-Analyse Gegenüberstellung, welche der durchgespielten Stellschrauben im konkreten Fall am stärksten auf die verfügbare Rente wirkt.
Erwerbsminderung Darstellung der Absicherung bei voller Erwerbsminderung, sofern der entsprechende Betrag aus dem Schreiben erfasst wurde.
Neutrales Ergebnis Die Auswertung ordnet das Modellergebnis mit einer neutralen Ampel und im Klartext ein — ohne normative Empfehlung. Ob Handlungsbedarf besteht, hängt von individuellen Umständen ab, die das Modell nicht vollständig abbilden kann.
Druckreport und Export Druckreport im Experten-Modus, JSON-Export für die Datensicherung und JSON-Import zum Wiedereinlesen. Keine Cookies, kein Local Storage.

Für wen geeignet

Das Werkzeug richtet sich an Personen, die ihre Renteninformation zum ersten Mal näher einordnen möchten, ebenso wie an fachlich vorgebildete Anwender, die alle Modellannahmen selbst steuern wollen. Für beide Gruppen steht mit dem Einsteiger- und dem Experten-Modus je eine eigene Bedienoberfläche bereit.

Vorausgesetzt wird im Wesentlichen ein aktuelles Schreiben der Deutschen Rentenversicherung — die Renteninformation ab dem 27. Lebensjahr oder die ausführlichere Rentenauskunft ab dem 55. Lebensjahr beziehungsweise auf Antrag. Das aktuelle Nettoeinkommen stammt aus der Gehaltsabrechnung und steht nicht im Rentenschreiben.

Wer den Aufbau der Altersvorsorge über verschiedene Vorsorgewege vergleichen möchte, findet im Vergleichswerkzeug Altersvorsorge die passende Ergänzung. Wer den Beginn der gesetzlichen Altersrente strukturiert entscheiden möchte — vorzeitig mit Abschlag, abschlagsfrei oder aufgeschoben mit Zuschlag, mit Break-even-Analyse auf Nettobasis —, ist in der Rentenweiche richtig. Wer die gesamte Vermögenssituation über Jahrzehnte abbilden möchte — mit Eigenheim, Depot-Entnahmestrategien, Einkommensteuerberechnung und Stresstests —, findet in der Vermögensplanung das umfassendere Werkzeug.

Rechen- und Rechtsparameter. Der Rentenradar rechnet mit Beitragssätzen zur Kranken- und Pflegeversicherung, dem aktuellen Rentenwert, den Besteuerungsanteilen und den Zu- und Abschlägen bei vorgezogenem oder aufgeschobenem Rentenbeginn. Diese Größen sind im Tab Administration einsehbar und können dort gepflegt werden; der Tab führt zudem die offengelegten Modellannahmen und ein Quellenverzeichnis. Maßgeblich ist der Rechtsstand 2025; der aktuelle Rentenwert gilt bis zur nächsten Rentenanpassung zum 1. Juli 2026 fort. Spätere Änderungen sind nicht automatisch enthalten und vor einer Verwendung gegen den dann geltenden Rechtsstand zu prüfen.
Hinweis. Die Software stellt keine Steuer-, Rechts-, Renten-, Anlage- oder Versicherungsberatung dar und ersetzt eine solche nicht. Die angezeigten Berechnungen, Befunde und Hinweise sind modellhafte Ergebnisse einer Software. Vor jeder steuerlichen, rechtlichen, renten-, anlage- oder versicherungsbezogenen Entscheidung ist eine individuelle Prüfung durch eine zugelassene Berufsperson oder durch die Deutsche Rentenversicherung erforderlich. Mit der Inbetriebnahme der Software werden die Lizenzbedingungen anerkannt.