Antworten auf Fragen, die im Umgang mit den Programmen Vermögensplanung, Starter Plus und Starter regelmäßig auftauchen. Die meisten Antworten beziehen sich auf die Vermögensplanung als Vollversion; Starter und Starter Plus sind bewusst schlanker und kommen unter anderem ohne Setup-Dialog mit Passwort und ohne JSON-Schema-Verwaltung aus. Vermögensplanungs-spezifische Hinweise sind entsprechend gekennzeichnet.
Erststart, Anmeldung, Speicherung, Versionierung und Datenaustausch zwischen Geräten.
Vermögensplanung Im entpackten ZIP-Paket befindet sich eine Datei mit der Endung _Leer-Start.html — diese wird per Doppelklick im Standardbrowser geöffnet. Nach dem ersten Klick auf Speichern entsteht eine eigene Arbeitsdatei mit Datums- und Zeitstempel im Namen; diese ist ab dann die dauerhafte Arbeitsgrundlage.
Starter / Starter Plus Diese beiden Programme benötigen keinen Setup-Dialog. Die einzige HTML-Datei aus dem ZIP-Paket wird per Doppelklick geöffnet und ist sofort einsatzbereit.
Vermögensplanung Das Passwort wird beim Setzen zunächst nur im Arbeitsspeicher des Browsers gehalten. Erst beim ersten Klick auf Speichern wird es in die HTML-Datei geschrieben. Wer den Browser-Tab zwischen Passwort-Vergabe und Speichern schließt, verliert das Passwort und muss mit der Leer-Start-Datei neu beginnen.
Empfehlung: unmittelbar nach der Erstanmeldung speichern. Es entstehen so zwar mehrere Dateien mit Zeitstempel, dafür gibt es einen verlässlichen Sicherungspunkt.
Vermögensplanung Es gibt bewusst keine Zurücksetzen-Funktion, weil sonst der Schutz der Datei wertlos wäre. Ohne JSON-Sicherung ist die Datei nicht mehr zu öffnen.
Daher: Admin-Passwort wie ein Online-Banking-Passwort behandeln und in einem Passwort-Manager hinterlegen. Vor jeder größeren Umstrukturierung einen JSON-Export (Zahnrad → JSON-Export) erzeugen — er ist die einzige Wiederherstellungsversicherung.
Wer das Passwort nicht braucht, kann in der Administrationsansicht die Benutzerverwaltung deaktivieren — die Datei öffnet sich dann ohne Anmeldung. Sinnvoll bei reiner Einzelnutzung auf dem persönlichen Rechner.
Jeder Klick auf Speichern erzeugt eine neue Datei mit Zeitstempel im Namen; die alte Datei bleibt unverändert erhalten. Auf diese Weise ergibt sich automatisch ein Versionsarchiv, in das man bei einer Fehleingabe oder Strukturänderung zurückkehren kann.
Empfehlung: einmal jährlich alte Zwischenstände aufräumen. Für Langzeitzwecke einen Monatsstand und einen Jahresend-Stand archivieren.
Vermögensplanung Die HTML-Datei (Schaltfläche Speichern) enthält Programm, Daten und Passwort und ist eigenständig lauffähig. Doppelklick öffnet sie wieder.
Die JSON-Datei (Zahnrad → JSON-Export) enthält nur die Daten, ohne Programm und ohne Passwort. Sie ist deutlich kleiner, aber alleine nicht nutzbar — sie braucht eine HTML-Anwendung zum Wiedereinlesen über den JSON-Import.
Der JSON-Export ist das Sicherungs- und Übergabeformat. Vor jedem Jahreswechsel und vor jeder größeren Umstrukturierung sollte ein JSON-Export erzeugt werden.
Ja, auf zwei Wegen:
Eine echte Geräte-Synchronisation gibt es nicht. Die Reihenfolge der Bearbeitung muss selbst gesteuert werden, sonst werden auf einem Rechner Änderungen vom anderen überschrieben.
Rechenwege, typische Eingabefehler, Glaubwürdigkeits-Score und Plausibilitätsprüfungen.
Häufige Ursachen, geordnet nach Wahrscheinlichkeit:
Eine Differenz von wenigen Prozent ist normal und kein Fehler — das Programm ist Planungsinstrument, kein Veranlagungsprogramm.
Vermögensplanung Eher mittelmäßig. Die Skala:
Wichtig: Der Score misst die Konsistenz der Eingaben, nicht die Qualität der Planung. Eine kerngesunde Planung kann einen Score von 100 haben — eine völlig unzureichende Vorsorge ebenfalls. Der Score beantwortet die Frage „sind die Daten in sich plausibel?", nicht „reicht das Vermögen?".
Vermögensplanung Im Tab Administration findet sich die vollständige Liste der Plausibilitätsprüfungen. Bei jeder Warnung oder jedem Hinweis lässt sich eine Checkbox „abhaken" setzen. Die Prüfung bleibt sichtbar, wird aber als „geprüft & OK" gewertet und beeinflusst den Glaubwürdigkeits-Score nicht mehr negativ.
Beispiel: Eine Lebenshaltung deutlich unter dem Destatis-Benchmark des Haushaltstyps löst die Plausibilitätsprüfung EX-2 aus. Nach Sichtprüfung wird der Befund abgehakt. Bei einer späteren großen Datenänderung (etwa neuer Familiensituation) lässt sich der Haken jederzeit wieder entfernen.
Vermögensplanung Häufigste Ursache: doppelte Erfassung des Vorgangs — einmal als Sondereinzahlung am Depot und gleichzeitig als Einmalzufluss im Cashflow mit Verwendung „Depot". Die Plausibilitätsprüfung EX-7 meldet diese Konstellation systematisch. Lösung: pro Vorgang nur einen Erfassungsweg wählen.
Zweite mögliche Ursache: Sondereinzahlung in einem Jahr, in dem das Depot bereits in der Entnahmephase ist. Die Sondereinzahlung wird zwar gebucht, die Auszahlungsstrategie kann den Bestand aber sofort wieder verbrauchen.
Vermögensplanung In der jeweiligen Karte (Steuern, Sozialversicherung, DRV-Bezugsgrößen) befindet sich am unteren Rand die Schaltfläche Standardwerte wiederherstellen. Vor der Anwendung erscheint eine Sicherheitsabfrage mit einer Diff-Liste der Felder, die geändert werden — so bleibt nachvollziehbar, welche Werte zurückgesetzt werden.
Der Reset wirkt auf Stufe-B- und Stufe-C-Felder gleichermaßen. Stufe-A-Felder (individuelle Eingaben wie Bruttogehalt) sind davon nicht betroffen.
Hinterlegte Tarif- und Sozialversicherungswerte, Update-Vorgang und Pflege der Programm-Vorgaben.
Das Programm bildet den Rechtsstand 2026 ab:
Die Werte lassen sich in den Stammdaten sichten und bei Bedarf manuell anpassen. Spätere Gesetzesänderungen sind nicht automatisch enthalten und müssen bei Bedarf nachgeführt werden.
Vermögensplanung Standardablauf in fünf Schritten:
Bei einem höheren Schemastand der neuen Version migriert das Tool die Daten beim Import automatisch — ältere optionale Felder werden mit sinnvollen Defaults aufgefüllt, geänderte Datentypen umgestempelt.
Die neuen Felder sind typischerweise Erweiterungen der Programm-Vorgaben (Stufe B oder Stufe C). Beim JSON-Import werden sie mit den Defaults der neuen Version aufgefüllt — es ist nichts zu tun außer kurz zu prüfen, ob die Defaults zur eigenen Situation passen.
Bei den Bezugsgrößen der Deutschen Rentenversicherung lohnt zusätzlich ein Blick auf den Stichtag „Gültig ab": liegt er vor dem laufenden Jahr, ist die nächste Rentenwertbestimmungsverordnung in Kraft getreten und die neuen Werte sollten manuell aus der jeweiligen Verordnung übertragen werden. Im Befund-Dashboard erscheint in diesem Fall ein Hinweis EX-S-rentenwerte.
Eine neue Version wird typischerweise dann veröffentlicht, wenn sich Werte einer der drei großen Rechengrundlagen geändert haben — Steuerrecht (Tarif, Solidaritätszuschlag, Abgeltungsteuer), Sozialversicherung (Beitragssätze, Beitragsbemessungsgrenzen) oder Rentenrecht (Rentenwert, Bezugsgröße).
Die jeweils aktuelle Version steht auf privatbilanz.de zum Herunterladen bereit. Eine automatische Update-Benachrichtigung gibt es nicht, weil das Programm vollständig offline läuft. Es lohnt sich, die Webseite zum Jahreswechsel und nach größeren Gesetzgebungsverfahren kurz zu prüfen.
Selbsttest-Auffälligkeiten, behobene Bugs, Eingrenzung unklarer Ergebnisse und Vorgehen bei Fehlermeldungen.
Vermögensplanung Erste Eingrenzung über die Fehlerkategorie:
Vor einer Meldung lohnt der Blick in die Plausibilitätsprüfungen im Tab Administration. Häufig sind Selbsttest-Auffälligkeiten Folge von Eingabe-Inkonsistenzen, die dort konkret angezeigt werden.
Vermögensplanung Mit Programmversion 2026.30.5 wurde der Single-Haushalt explizit unterstützt. Wer noch eine ältere Datei hat, kann den Hinweis „Die Rentenphase beginnt außerhalb des Planungszeitraums" sehen. Es handelt sich um den bekannten und behobenen Fehler B-002.
Lösung: Update auf die jeweils neueste Programmversion (siehe Themenblock 3).
Per E-Mail an info@privatbilanz.de mit:
Bitte keine personenbezogenen Daten an die Mail anhängen, sondern das Problem abstrakt beschreiben.
Vorschlag in dieser Reihenfolge:
Wenn das nicht weiterhilft: E-Mail wie in der vorigen Frage beschrieben.
Klare Abgrenzung zu individueller Steuer-, Rechts-, Anlage- und Versicherungsberatung.
Diese Frage ist Gegenstand individueller Beratung durch einen zugelassenen Versicherungs- oder Honorar-Finanzanlagenberater und kann von der Software nicht beantwortet werden. Die Programme bilden den rechnerischen Effekt von Einzahlungen, Förderquoten und nachgelagerter Besteuerung modellhaft ab; die persönliche Eignung eines konkreten Vertragsangebots wird ausdrücklich nicht bewertet.
Diese Frage ist Gegenstand individueller Beratung durch einen Steuerberater und gegebenenfalls einen Anlageberater und kann von der Software nicht beantwortet werden. Die Programme stellen Wertentwicklung, laufende Erträge und steuerliche Effekte über die Planungszeit dar — eine Empfehlung wird nicht ausgesprochen.
Diese Frage ist Gegenstand individueller Beratung durch einen Steuerberater und kann von der Software nicht beantwortet werden. Die Programme rechnen mit den eingegebenen Parametern, ohne die persönliche Steuersituation umfassend zu würdigen.
Die Software ist ein modellhaftes Steuerungsinstrument, kein Veranlagungs- oder Beratungsprogramm. Sie zeigt Tendenzen, Größenordnungen und mögliche Lücken — sie ersetzt keine individuelle Beratung. Insbesondere nicht abgebildet sind:
Für konkrete Entscheidungen ist ein Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt oder qualifizierter Anlageberater hinzuzuziehen.